Gabriel Vanrell, 01-02/2013, Joan Aguilo & Pepe Pujol

foto 4

First floor


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Die Galerie Vanrell erstreckt sich mit 1000m² über fünf Etagen, die teils monografische Ausstellungen (auch an beweglichen Wänden), teils Malerei, darstellende Bildhauerkunst, Gemälde von verstorbenen Malern, oder Malern und Bildhauern mit avantgardistischer Technik und Thematik zeigen.
Joan Aguilo

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Vanrell


(kake portas, Ceràmica i ferro)

Die Galerie Vanrell erstreckt sich mit 1000m² über fünf Etagen, die teils monografische Ausstellungen (auch an beweglichen Wänden), teils Malerei, darstellende Bildhauerkunst, Gemälde von verstorbenen Malern, oder Malern und Bildhauern mit avantgardistischer Technik und Thematik zeigen. Eine Galerie mit der ich immer noch nicht warm werden kann.

Zur Nit de l´Art 2012 konzentriert man sich auf ‘Manolo Valdés’ und seinen eigenen unverwechselbaren Stil, der sich aus dem Studium der unterschiedlichen Kunstepochen formte. Am Anfang zeigte er enge Bindungen mit der nordamerikanischen Pop-Art und dem abstrakten Expressionismus und ging später auch zur Figuration als seinen persönlichen Anzeigemechanismus für politische Statements über. Bekannt ist er noch unter dem Namen ‘Manuel Valdés’ aus meinem Fundacion March Rundgang.

Valdés ist berühmt-berüchtigt für seine ‘Meninas’, die spanischen Hoffräuleins und Infantinnen. Hier lieferte Velázques die geistige Vorlage mit seinen riesigen Bildern und Skulpturen, Valdés stellt sie als grafische Collagen und kleinformatige Skulpturen aus:


(Reina Mariana I, Grabado con Collage)

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Manolo Valdés is a painter, sculptor, and printmaker best known for his association with the artistic group Equipo Crónica. His works from this period often expressed political commentary, introducing a form of expression to Spain that combined political and social obligations with humor and irony, and whose art often was characterized by the use of unconventional materials and crudely-applied paint. Influenced by Velázquez, Rembrandt, Goya, Rubens, and Matisse, he creates large works, forceful and decorated with historical art symbols, in which the lighting and colors express a sensation of tactility.

Vanrell

Die Galerie Vanrell erstreckt sich mit 1000m² über fünf Etagen, die teils monografische Ausstellungen (auch an beweglichen Wänden), teils Malerei, darstellende Bildhauerkunst, Gemälde von verstorbenen Malern, oder Malern und Bildhauern mit avantgardistischer Technik und Thematik zeigen.

Eine Galerie in einer Seitenstraße am Parlament und der Palau March, mit der ich nicht warm werden konnte. Was bei dem Wetter ja eigentlich nicht so schwer sein kann. Mich warm zu bekommen. Aber irgendwie wollte der Funke nicht überspringen. Der Galerist, gemessen am Elan wohl Liebhaber von Trockenobst und Dörrpflaumen, sitzt in seinem dunklen Loch und spart am Strom. In einer Ausstellung. Mit Bildern. Fotografien. Hier hat offensichtlich jemand beim Lehrgang “der kleine Galerist” das Hauptthema “Ausstellungsbeleuchtung” geschwänzt.

An Technik würde es dem Haus jedensfalls nicht fehlen. Es gibt:

1) “Beleuchtung mit Bewegungsmeldern”. Muss defekt oder deaktiviert sein, bei mir leuchtete nix, und ich hab mich viel bewegt. Wirklich. Erstmalig tanzend und mit riesen Schritten durch die Ausstellung. Immer darauf hoffend dass mir ein Licht auf-, respektive angeht. Ging nicht. Blieb aus. In jeder Ecke.

2) “Glasscheiben mit Strahlenschutz zum Schutz vor Sonnenlicht”. Na prima, sehr sinnig, Licht aus und auch noch die Sonne verbieten. Das nächste mal komme ich mit Nachtsichtgerät.

3) “Vorinstallation für Musik”. War auch aus, hätte bei der Orientierung hilfreich sein können… (wo geht´s hier zum Ausgang?).

PalmaPhoto 2012

Die untere Ebene der Galerie stellt momentan Fotografien der Serie “Notoil_Onair” von Pepe Canabate aus. Canabate, bekannt für Selbstportraits, hat damit wohl weniger den Weg zur Selbsterkennung als eher Gegenteiliges im Hinterkopf gehabt. Phantome, Spektren und irreale Bildnisse, die das Resultat der Einnahme halluzinogener Mittel sind könnten: