Galeria Fran Reus 01-02/2013, “El viatge imaginari” – Luis Maraver

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“El viatge imaginari” – Luis Maraver
01/2013
The exhibits at Galería Fran Reus Centre d’Art showcase contemporary artwork by local artists.
This month its paintings and sculptures by Luis Maraver, exhibiting the arch built by Noah for the salvation of his family and of all species of animals. The Flood is used as a metaphor for this show.
A common, fragile ship for the rescue, with the paradoxon that the ship will sink instantly being released to the water. Its a contradiction in itself, on one hand the aesthetic side (the search) and on the other the human side (the experience): Life is a journey, an adventure into the unknown, an imaginary, inner exploration.
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Fran Reus

Ziemlich schräg. War das letztemal die Ausstellung ‘Proud’ zu PalmaPhoto2012 schon etwas schräg, steigert sich die Galerie im Rahmen der `Nit de l´Art’ nochmals:

Der serbische Künstler Velcha Velchev will sich von bereits Bekanntem distanzieren, Grenzen überschreiten, unbekanntes Terrain neu entdecken und seine Skulpturen einer ständigen Evolution unterziehen. Räumliche Skulpturen als Gleichgewicht zwischen Raum und Illusion.

Das Kreuz mit dem Kreuz, statt Kunstblut haufenweise Marshmallows als Snack-to-Go aus dem Plexiglas-Kreuz. Malerische Kompositionen, grenzwertige Installation oder religiöser Kitsch, der die geistige Tätigkeit des Erfassens überflüssig macht?

Radikale Kunst, ästhetische Entgleisung oder echte Auseinandersetzung mit religiösem Hintergedanken?

Velcha Velches ‘21’:

Fran Reus

Eine kleine unabhängige Galerie nördlich der Avenida Jaume III zeigt Proud.

PalmaPhoto 2012:

Gori Vicens, in den vergangenen Jahren eher mit Fotos von Gay-“Pride”-Paraden aufgefallen, zeigt diesmal in seiner Ausstellung „Proud” Vietnam-Veteranen die sich zu einem mittelgroßen Motorradkonvoi zusammengeschlossen haben.

Möglich wurde dem Mallorquiner Fotografen diese Fotoserie (€1200.-) durch einen mehrjährigen Aufenthalt in den USA, wo Rockergruppen sich noch nicht täglich einer Zwangsauflösung, multiplen Verbotsverfahren und drohender Heimatlosigkeit mangels Vereinsheim ausgesetzt sehen.

Ja, Happy-Biking war gestern, heute muss man für die echten Kerle und Kutten, die noch nicht in der Aservatenkammer gelandet sind, in eine Kunstgalerie gehen. Traurig, das.