CCC Pelaires – “A dues mans”

 

Jason Martin (Painting) & Miquel Navarro (Installations)
“Taking inspiration from both Minimalism and Abstract Expressionism, Jason Martin makes paintings about paint: its materiality, sculptural presence and transformative, alchemical nature. Rich swathes of colour applied in thick, fluid, overlaid brushstrokes: Light plays a major role, echoing the dynamism and vigour of its creation.”

Further exhibition:
“A dues mans”: Antoni Socias & Guillem Nadal,
Noviembre/ Enero 2013

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CCC Pelaires

Man kann ja ‘ne Menge hassen.

I hate… es zum Beispiel wenn sich die bereits leicht ü b e r gewuchtigen Passagiere von Sitzplatz 1A und 1C am Aueroporto Palma nach dem zweiten Berg “Bypass-Burger & Flatliner-Pommes” und einem Kilo Mayo auch noch drei ‘Doppelwhopper mit Triple-Cheese’ als kleinen On-Board-Snack für zwischendurch in die Hosentaschen stopfen und ich auf meiner Boardingcard 1B stehen habe.

Ich hasse neuerdings Pinguine. Und Jakobsmuscheln. Besonders wenn sich beide gleichzeitig in einem Hotel aufhalten. Die Lust auf Zoobesuche ist mir seit meinem Luganotrip jedenfalls gründlich vergangen.

Auch mit Artischoken, Langsamlatschern, DSDS, Lady Gaga im Duett mit den Hot Snakes, oder Eltern die ihren Kids erlauben sich Scheixxe zu benehmen und selbiges dann “Erziehung” nennen kann ich nicht mehr so gut.

…the kids: Ja, da sind sie, die lieben Kleinen. Ich muss zugeben, grad ist ‘Rubis’ Titel auch bei mir Programm.

Letzthin zum Beispiel, als im Flugzeug die genervte Erzeugerfraktion nebenan Ihren kleinen hobbitähnlichen Terroristen mit ADHS-Syndrom zum Plärren auf die Straße schickte. Verständlich, ich wollte mit dem auch nicht fliegen wollen. Ich kann mit ADHS nicht. Deswegen passe ich beim poppen auch auf wie ein Luchs. Oder zwei.

Nur: im Flugzeug hats keine Straße. Dafür hats mich. Ich wirke offensichtlich auf Bälger so anziehend wie Drogen auf Bernie & Ert. Und so kam der kleine hyperaktiv-impulsive Nasenbohrer zum netten Onkel mit dem größten Platzangebot: sabbernd, popelnd, glubschend. Der nette Onkel kann mit allen Vieren nicht.

Da zappelte er nu, der personifizierte GV-Kollateralschaden: glubsch…, popel…, sabber…, hüpf…, kraxel…, sabber…, popel…, sabber…, kraxl..! Minutenlang. Versucht den leeren Sitz neben mir zu erklimmen. Einhändig! Geht auch nicht anders, die andere Hand steckt in der Nase.
Rutscht an seinem Sabber immer wieder ab. Ich wollte ihm schon ‘ne Drainage legen. ‘Nen Tacker und Strohhalme findet man in jeder Bordküche.

Aber vor meinen MacGyver-mäßigen Einsatz hat er es dann doch auf den Sitz geschafft. Da habe ich mich erstmals bei der Frage erwischt ob man so ein popelndes Etwas nicht unbemerkt aus dem Flugzeug verschwinden lassen kann. Tür auf, Tür zu, fetich: Sabber die Flugenten voll…

Guillermo Rubi bringt dass alles (spontan gelesen und nicht weiter nachgedacht) mit I Hate the Kids’ auf den Punkt. Mein Stimme hat er. Oder ist etwas anderes gemeint? Und was haben die Hot Snakes jetzt damit zu tun?

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Mallorquin ‘Guillermo Rubí’ bases his works on pictures, painting and assemblage, combining techniques like acrylic and synthetic enamel paint on canvas or aluminium, reflecting an exquisite style and skill whilst examining the complex relationship between painting as an art and the message it conveys.
He modifies or distorts images (photographs or screenshots), superimposing a reticule or crisscrossed lines, trapping the image to the background and so encouraging the observer to explore the work from different perspectives: the image itself and the underlying meaning, allowing the viewer to discover the links between ‘Guillermo Rubí’ and a Hard-Rock-Band.

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Der Ausstellungsort: Das ‘Centre Cultural Contemporani Pelaires’, eines der Kulturzentren Palmas. Das Hauptaugenmerk des ‘CCC’ liegt auf befristeten, zeitgenössischen Kunstausstellungen.

Seit 1990 residiert ‘CCC Pelaires’ im Palast ‘Can Verí”, einem mittelalterlichen Stadtpalast im Zentrum. Der Palast, ehemals Eigentum der ‘Verí Familie’, wurde im Renaissancestil erbaut und weist gotische und barocke Elemente auf. Bis zum Jahre 1979 war das Haus Schule und Ordenssitz der heiligen Dreifaltigkeit, diverse alte Täfelungen und Wappenmotive finden sich noch überall im Gebäude:

CCC Pelaires

Das ‘Centre Cultural Contemporani Pelaires’, eines der Kulturzentren Palmas zu dem auch die Galerie Sala Pelaires gehört, ist seit 1990 im Palast ‘Can Verí’, einem mittelalterlichen Stadtpalast im Zentrum Palmas untergebracht. Das Hauptaugenmerk des CCC liegt auf befristeten, zeitgenössischen Kunstausstellungen.

Der Palast ‘Can Verí’, ehemals Eigentum der Verí Familie, wurde im Renaissancestil erbaut und weist auch gotische und barocke Elemente auf. Bis zum Jahre 1979 war das Haus Schule und Ordenssitz der heiligen Dreifaltigkeit, diverse alte Täfelungen und Wappenmotive finden sich noch überall im Gebäude.

PalmaPhoto 2012:

Neben der geräumigen Eingangshalle und dem Innenhof findet sich das Studio und die Ausstellungshalle des Kulturzentrums mit der momentanen Ausstellung des italienischen Künstlers Domenico Bianchi. Bianchi arbeitet haupsächlich mit den natürlichen Materialien wie Wachs und Öl auf Holz und Fiberglas, die Technik selber schafft mit geometrischen Zeichen und Formen kontrastreiche Effekte. Dabei spielt Licht eine elementare Rolle:

Gezielt besucht oder doch nur verlaufen? Ich werde es wohl nie erfahren: