Fundacion March

PalmaPhoto 2012:

Photomontagen der Zwischenkriegszeit 1918 – 1939. Ein konziser und repäsentativer Einblick in die Anfänge der Kunstform ‘Fotomontage’. Die Ausstellung wurde durch Leihgaben des Amerikaners Merill C. Beram ermöglicht. Politische Propaganda made in Germany und der Sowjetunion. In der Fundacio findet sich zur Zeit ein umfangreiches Repertoire (über 100) an Postern, thematisch geordnet, die Macht dieses Werkzeuges in Politik und Werbung eindrucksvoll aufzeigend:

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Auch dieses Museum auf der Carrer San Miguel in der Innenstadt gehört wie das Palau March neben der Kathedrale zur March Stiftung. 1955 von Juan March Ordinas gegründet ist diese eine familiäre und kulturelle Stiftung im humanistischen und wissenschaftlichen Bereich, die Kunstausstellungen, Seminare und auch Musikkonzerte organisiert. Unter anderem gehört dazu auch das Museum für abstrakte spanische Kunst zu Cuenca.

Das Museu Fundacion March ist in einem früheren Wohngebäude des 17ten Jahrhunderts untergebracht, und wurde ursprünglich vom Architekten Guillem Reynés i Font umgebaut.
Eine imposante Aussentreppe und eine Dachkuppel stechen neben Fussböden und Türeinfassungen aus Marmor und Kunststein beim Betreten des Gebäudes ins Auge.

Oben angekommen wird man dann als Erstes von einer Skulptur des Künstlers
Juan Bordes – ‘Oradores’ (1987 – 89) begrüßt:

Nach mehreren Erweiterungen beherbergt dieses Museum seit einigen Jahren eine Sammlung der bedeutendsten Kunsttendenzen Spaniens des 20. Jahrhundert, wie u.A. eine Dauerausstellung mit Salvador Dalí, Joan Miró, Miquel Barceló, Juan Gris und Julio González.

Im Eingangsbereich findet sich neben dem ersten Bild eine ausführliche, mehrsprachige Einführung zum Gebäude und Museum:

EQUIPO CRÓNICA (Rafael SOLBES, Manuel VALDÉS) – ‘La salita’, 1970:


Nach einer weiteren Skulptur von
Julio Gonzáles, ‘Grand personnage debout’ (Grand Standing Figure), 1934:

…geht es chronologisch mit einer Sammlung von Künstlern wie
Joan Miro – ‘Le perroquet’ (The Parrot), 1937:

…Manuel Valdés, Guillermo Pérez Villalta oder Pablo Palazuelo weiter.

Vorne: Manuel Valdés – ‘Matisse como pretexto’ (Matisse as a Pretext), 1988
Hinten: Guillermo Pérez Villalta – ‘La estancia’, 1982-83:

Pablo Palazuelo – ‘Noir central’, 1965-67:

Auch Picassos ‘Werken auf Papier’ aus seiner Blauen, Rosa und kubistischen Periode ist ein eigener Bereich gewidmet. Parallel zur zeitgenössischen Kunst gab es zur damaligen Zeit auch Künstler die sich mit der geometrischen Abstraktion beschäftigten, wie Gustavo Torner, Gerardo Rueda und Fernando Zóbel. Sie waren auch jene Künstlergruppe die 1966 mit dem Bestand der persönlichen Sammlung Zóbels das Museum für abstrakte spanische Kunst in Cuenca begründete.

Gustavo Torner – ‘La princesa y el dragón’ (The Princess and the Dragon), 1989:


Mitte: Eduardo Chillida, Skulptur
Rechts: Rafael Canogar, ‘Toledo’, 1935:

Das Museum Fundacion March spiegelt in einzigartiger Weise neue bildnerische Sprachen, ein anderes suchen und experimentieren, das Zusammenleben von Künstlern und Tendenzen, von Malerei und Bildhauerei wider.

So verschmelzen surreale Traumhaftigkeit, abstrakter Informatismus, Dramatismus u. Expressivität; materielle & analytische Abstraktion – mit mir und meinem Telefon.

Miguel Ángel Campano, Madrid, 1948…………..José Manuel Broto, Zaragoza, 1949


Juan Navarro Baldeweg, Santander, 1939……..José Manuel Broto, Zaragoza, 1949

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