Iglesia de la Conception

Sonntag, Zeit für den Kirchgang: Die ‘Iglesia de la Concepción’ ist angeschlossen an das Kloster ‘Monasterio de la Concepción’.

Im Zuge von Enteignungen verschiedener Kirchengüter und Klöster wurden in diesem ‘Monasterio’ Orden und Stifte zusammengeführt, was zu einer fast schon musealen Bereicherung klösterlicher Schätze und Wertgegenstände führte. Stücke des künstlerischen Erbes sind ein großer Altar vom ‘Monte de Pollença’, der Altar der ‘Santa Catalina de Alejandría’, ein Teil der’ Predella des Hochaltars’ und verschiedene Gräber der Äbtissinnen des Klosters ‘Santa Margalida’.

Von ‘Gabriel Alomar Esteve’ in den 40ern des 19. Jahrhunderts restauriert zeigt die Kirchenfassade noch heute den prägnanten Frontispiz, original erhaltene Zugangstore sowie Wasserspeier als Zeugnis der gotischen Bautechnik:

Die Kirche, mit deren Bau im Jahr 1576 begonnen wurde, Einschiffig mit runder Decke und sechs Seitenkapellen, die diverse bemalte Holztafeln und andere Kunstschätze aus der Zeit des Barock enthalten:

In einer der Kapellen findet man eine Holzschnitzerei aus dem 16. Jahrhundert:
Ein Abbild des ‘Sant Crist del Noguer’ (des ‘Heiligen Christus am Nussbaum’), der Legende nach im Innern eines Walnussbaums gefunden als man diesen zum Schnitzen der Figur fällen wollte. Das Abbild wurde Anfang des 19. Jahrhunderts aus dem Kloster ‘Santa Margalida’ in das ‘Monasterio de la Concepción’ gebracht:

Kirche und Kloster wurden 2007 zum Kulturgut von besonderem Wert erklärt.

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